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KOMÁROM

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Ihre Lage und ihre Annäherung

Komárom hat etwa 20.000 Einwohner, sie ist ein kulturelles, Fremdenverkehrs-, und Handelszentrum am rechten Ufer der Donau. Hier laufen die Wege der Gebirge Bakony, Vértes und Gerecse vom Süden zusammen. Gegenüber, am linken Ufer der Donau finden die Wege der Flüsse Kleine-Donau, Vág, Nyitra und Zsitva aufeinander. Die Autobahn M1 ist eine tolle Annäherungsmöglichkeit von Komárom, diese Autobahn verbindet die Hauptstadt, Budapest -sie ist 90 km entfernt - und die westliche Grenze - sie ist etwa 120 km entfernt-. Daneben geht durch die Stadt die ehemalige Hauptstrasse Budapest-Wien, heute Hauptstrasse Nr. 1. Wer vom Westen ankommt, wird von Koppánymonostor, von der Erholungsregion des heutigen Komároms, früher Katapáns Münster, empfangen, wer vom Osten ankommt, wird von Szõny empfangen, das wurde am Ort des von den Römern gegründeten Brigetios gebildet und Szõny schloss sich 1977 Komárom an.



Stadtgeschichte

Auf dem Gebiet unserer Heimat siedelten sich die Kelten um 300 v.Chr.an. Nach den archäologischen Funden bauten sie auch auf dem Gebiet des Szõnyer Stadtteils Wohnhäuser. Das Römische Reich breitete seine Grenze im ersten Jahrhundert nach Christi bis zur Donau aus, die von Militärlagern und durch das System von Wachttürmen verteidigt wurde. Der durch die Stadt in die Richtung Osten-Westen gehende Weg ist seit Jahrtausenden wichtige Schlagader des Handels und der Strategie. Daneben wurde der ständige Lager von Legio - I Adiutrix auf dem Gebiet des heutigen Szõnys in Brigetio gebaut.

Die vier großen Legionen-Lager des "Limes", das die Provinz Pannonien vom Norden schützte, lagen am Ort der heutigen "Molaj" Wohnsiedlung und auf dem Gebiet von dort bis zur Donau. Von ihnen südlich war die sogenannte Soldatenstadt, die schönen öffentlichen Gebäuden, Tempeln und geschmückten Bürgerhäusern Heim gab. Zum Siedlungssystem gehörten Amphitheater, Friedhof und Töpfersiedlungen. Das Heim der Handwerker und der Händler war westlich der Soldatenstadt, in der Umgebung des Szõnyer Marktplatzes. Hier wurden mehrere große Wohnhäuser mit "Terrazzoboden", mit Bodenheizung und mit Fresko-und Stukkoschmuck von den Archäologen seit 1992 entdeckt. Der bedeutendste Fund ist ein Deckenfresko, das entstand am Ende des 2. und,am Anfang des 3. Jh. nach Christi und schmückte die Dongawölbung eines Saales in einem Wohnhaus, das wahrscheinlich repräsentativen Zielen diente. Das antike römische Kunstwerk wurde im Klapka Museum geordnet. Die Steinschnitze und andere Denkmäler aus Brigetio und dessen Umgebung sind in der römischen Steinsammlung des Museums, bzw. in Tata, im Kuny Domokos Museum zu sehen.

Ein wichtiger Hafen der Donau- Flotte war auch Brigetio. Von hier aus lenkte er seine Legionen, Marcus Aurelius, von hier aus schickte er II. Constantinus 358 nach Christi zum siegreichen Feldzug und hier starb, Kaiser I. Valentinianus während der Verhandlung mit den besiegten Kvaden 375 nach Christi. Die Donau als Wasserweg spielte auch während der späteren Jahrhunderte ständig eine bedeutende Rolle im Leben der Siedlungsgruppe. "Nasader", "Sajkaer" schützten die Festungen begeistert, wenn sie es mussten. Der wertvolle Beweis dieser engen Verbindung ist die Marinesammlung, die vom Marine- Kapitän, Dr. Juba Ferenc dem Komáromer Klapka György Museum geschenkt wurde.

Nach der Landnahme geriet das Gebiet am rechten und am linken Ufer der Donau in den Besitz vom Führer Ketel. Die erste Festung legte der Sohn vom Führer Ketel, Alaptolma beim Treffen der Vág-Donau an und nannte das Komárom. Am rechten Ufer, gegenüber der Alten Burg wurde zuerst die St. Peter Planke im Sommer 1586 gebaut. Deren Nachfolger aus Stein wurde später als Sternfestung bekannt. Im Jahre 1809, als Napoleon einfiel, sicherte die Sternfestung den Schutz aus der Richtung Újszõny.

Die Stadt im Mittelalter hatte einen belebten Markt, eine Reede (hier entstand eine kleine Siedlung am südlichen Ufer der Donau, Reede-Komárom) und ein Hafen. Als dessen Anerkennung gab König IV. Béla seinen Bürgern am 1. April 1265, die gleichen Rechte, die die Budaer Bürger genossen.

Die Burg diente im 15. Jahrhundert als beliebter Ruheort des Königs, diente der Bequemlichkeit und der Unterhaltung vom König Matthias und deren Königin Beatrix. In den türkischen Zeiten wurde die Burg weiter verstärkt, als die Grenzfestung des Ungarischen Königreichs, als Vorschützer von Wien: 1586 wurde je ein Brückenkopf-Festung aus der Burg gebaut, damit der Übergang auf das andere Ufer von Vág und Donau gesichert wurde. Im 17. Jahrhundert wurde die fünfeckige Neuburg vor dem westlichen Teil der Burg von der Stadt ausgebaut. Wichtige Station war in der Geschichte der Stadtentwicklung, als Maria Theresia am 16. März 1745. Komárom den schon lange gewünschten Rang einer freien Königsstadt gab.

Am 27. Juli 1809 wurde das Festungssystem auch von Kaiser I. Franz besichtigt. Er gab da den Befehl, dass das größte Militär-Festungssystem des Reichs, hier ausgebaut werden soll. Dessen gebaute Teile gerieten am 29. September 1848 - am Tag des Pákozder Siegs - mit Hilfe von Klapka György in ungarische Hand. Die Kazamatas der Sternfestung gaben da einen sicheren Schutz für die ungarischen Landwehrmänner und Artilleristen. Die österreichischen Truppen schlossen um das Festungssystem einen Angriffsring und sie griffen es am 30. März 1849. auch an. Er wurde am 26. April mit Erfolg zurückgeschlagen, die vereinigten heimischen Kräfte zerschlugen auch den Angriffsring. Auf diesen bedeutenden Sieg verweist der seit 26. April 1992 veranstaltete Tag der Stadt Komárom, an den sich die "Komáromer Tage" jährlich mit einem reichhaltigem Kultur-und Sportprogramm anknüpfen.

Am 2. Juli 1849 begannen die Kämpfe wieder. Die Österreicher versuchten wieder, die Festungen am rechten Ufer der Donau einzunehmen. Die den Angriff zurückschlagenden ungarischen Truppen versuchten, auch den Angriffsring zu durchbrechen. Der Angriffsring war aber da so stark, dass Görgey das am 11. Juli 1849 in der größten Schlacht des Freiheitskampfes, nicht durchbrechen konnte. Nach Görgeys Wegzug wurde der Schutz des Komáromer Festungssystems, die Aufgabe der Truppen von Klapka György. Nachdem die Waffen bei Világos am 13. August 1849 gestreckt wurden, blieb das uneinnehmbare Komáromer Festungssystem, als die letzte Bastei des Freiheitskampfes, in ungarischer Hand. Die gegenüber stehenden Gegner unterschrieben am 27. September 1849 in Herkálypuszta das Dokument über die Bedingungen der Übergabe der Burg, damit sie das weitere Blutvergießen vermeiden. Auf die Komáromer Helden des Freiheitskampfes würdigten stolze Komáromer Bürger weihten am 15. März 1983 einen Denkmalpark mit Kopfbrettern auf der Gegenlehne der Igmander Festung. Unter den 11 Kopfbrettern stellt das größte den allen genannten und ungenannten Landwehrmännern Erinnerung, die weiteren stellen den Kommandanten, Török Ignác, Lenkey János, Guyon Richárd, Klapka György, dem Hauptführer Görgey Artúr, dem General Damjanich János, den Obersten Mack József, May János, Prágay János und dem Regierungskommissär Újházy László Erinnerung.

Nach der Niederschlagung des Freiheitskampfes verwirklichte sich die große Vorstellung von Kaiser I. Franz im Jahre1809 erst zwischen 1850 und 1877. Zwischen 1850 und 1870 wurde die Sternfestung neu- und ausgebaut, zwischen 1850 und 1871 wurde die riesengroße Monostor Festung auf dem Sandberg errichtet, schließlich zwischen 1871 und 1877 die Igmander Festung. Diese letztere gibt heute der römischen Sammlung des Klapka György Museums Heim. Nach 1945 war die Sandberger (Monostor) Festung, Quartier der sowjetischen Truppen. Nach ihrem Auszug begannen gewaltige Arbeiten im Interesse der Umgestaltung der Sandberger Festung zum internationalen kriegstechnischen Präsentationsort.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts - nur für kurze Zeit - wurde Komárom Reichszentrum: 1809 flüchtete I. Franz, deutsch-römischer Kaiser und ungarischer König mit seiner ganzen Hofhaltung hierher vor Napoleon, der Wien einnahm. Als dessen Ergebnis wurde Komárom die "Stadt der Festungen".

Die Bevölkerung des Rechtsvorgängers des heutigen Komárom begann nach den türkischen Zeiten. Zuerst siedelten sich Schiffsschlepper, Fuhrmänner in die Reede an, die damals zu Szõny gehörte. Die Siedlung hatte 1764 schon 242 Einwohner und wurde ein bisschen später als Újszõny selbständig. Seine Gebäude wurden während des Freiheitskampfes 1848/49 fast völlig verwüstet. Die Pläne des Neubaus in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bargen und verwirklichten sich im Merkmal des Gedankens, über eine einheitliche Stadt an den beiden Donauufern. Als bedeutende Station der Vereinheitlichung wurde im Jahre 1892 die die beiden Ufer zusammenbindende Erzsébet-Brücke gebaut, die die Vereinigung von Újszõny und Komárom im Jahre 1896 ermöglichte. Der Stadtteil mit Dorfcharakter entwickelte sich aber bis zum ersten Weltkrieg nicht viel. Einige Fabriken und die Frigyes Kaserne wurden gebaut, aber auf anderem Gebiet ist keine Veränderung zu vermerken.

Der Anfang eines nächsten geschichtlichen Zeitraums, war der 10. Januar 1919, als das tschechoslowakische Heer den nördlichen Stadtteil einnahm. Am 30. April geschah ein erfolgloser Versuch zur Zurücknahme des losgerissenen Stadtteils. Nach der Trianoner Entscheidung am 4. Juni 1920 wurde die Stadt zerrissen, der nördliche Stadtteil Komárno wurde der Teil der Tschechoslowakischen Republik, der südliche Stadtteil war als Komárom-Neustadt einige Jahre lang der Sitz des Verstümmelten Komárom Burgkomitats. Die Siedlung verschmerzte das Trianoner Trauma schnell und entwickelte sich: Schulen, amtliche Gebäude, kulturelle Institutionen und Wohnhäuser wurden gebaut. Die Elektrizität wurde eingeführt und die Wasserversorgung wurde auch gelöst. Die Stadt wurde aus Komárno durch das Rohrsystem unter die Donau-Brücke mit Trinkwasser versorgt. Das Vereinsleben begann auch: Football Club, bürgerlicher Schützenverein, Freiwilliger Feuerwehr Verein usw. wurden gegründet. 500 Privathäuser wurden auch gebaut.

Für 1938 wurde aus der Siedlung mit 7 Straßen eine Stadt mit 40 Straßen. In den Jahren zwischen den zwei Weltkriegen konnte man zwischen Komárom und Komárno mit Pass verkehren. Eine Bedingung gab es, die Brücke wurde um 23 Uhr geschlossen, für diese Zeit musste man zurückkehren. Aus der früheren Siedlung mit nur 7 Straßen wurde eine Stadt mit 40 Straßen, die wie ein Schachbrett angelegt wurde. Unter ihren öffentlichen Gebäuden wurde die reformierte Elementarvolksschule im Jahre 1922 gebaut. 1925 wurde die römisch-katholische Elementar-Mädchenschule und Nonnenkloster gebaut, darin mit der St. Tereza Kapelle (heute St. Imre Katholische Grundschule)- geschmückt mit Christi‘s Relief vom Bildhauerkünstler Vilt Tibor. Die staatliche Bürgerschule (heute Petõfi Sándor Grundschule) wurden im Jahre 1926, das Rathaus mit dem Wappen auch von Vilt Tibor 1927, die Polizeihauptmannschaft 1930, das Gebäude des Bezirksgerichtes 1935 übergeben. In diesen Jahren wurden die geschichtlichen Kirchen Institutionen. Früher stand nur die kleine Kirche zur Verfügung der Gläubigen, sie wurde im Jahre 1891 der Ehre von St. István gewidmet. Die größere, die Jesus' Herz römisch-katholische Kirche wurde im Jahre 1937 nach den Plänen von Körmendy Nándor gebaut. Die Kirche im Bauhaus Stil ist das Schulmuster der modernen kirchlichen Baukunst und der Kirchenkunst. Die Freskos wurden vom ausgezeichneten Künstler der römischen Schule, von Kontuly Béla, das Monument der heiligen Jungfrau Maria im linken Nebenaltar von Antal Károly, die Türe des Tabernakulums, die den Engelgruß schildert, von Ohmann Béla, die Keramikbilder der vier Evangelisten der Tribüne wurden von Kovács Margit gemacht. Den Platz über dem Tor des Haupteingangs schmücken die drei bunten Keramikbilder von Szemereki Teréz. Die Schmiedeisen-Arbeiten loben das Talent von Schima Endre, er war ein Gyõrer Gewerbekünstler. Zwischen den zwei Weltkriegen verstärkte sich die reformierte Gemeinde 1927, die Baptistengemeinde gründete 1929 ihre Kirche, bzw. Gebetshaus. Die Berühmtheit der Stadt vergrößerten von den Jahren 1920-1930 eine Reihe der Restaurants, Kino und auch den Fremdenverkehr anziehendes Strandbad.

Nach der ersten Wiener Entscheidung am 2. November 1938 wurden die hauptsächlich von Ungarn bewohnten Gebiete von Felvidék zu unserer Heimat wieder angeschlossen und Komárom wurde so wieder eine Stadt. Die vereinigte Stadt wurde der Sitz des geschichtlichen Komitats Komárom, das mit den zu Ungarn angeschlossenen Gebieten des Komitats Pozsony vergrößert wurde. Die Ämter zogen aus dem südlichen Stadtteil in den nördlichen zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der nördliche Stadtteil wieder der Tschechoslowakei zugefügt und der südliche Stadtteil begann, sich wieder selbstständig zu entwickeln.

In den Kriegsjahren, zwischen 1938 und 1945, vereinigte sich die Stadt wieder. Seitdem aber leben die zwei Geschwister, Komárom und das zur Slowakei gehörende Nord-Komárom ein selbstständiges Leben, obwohl sie aufeinander achten. In den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg wurde Komárom als Grenzstadt ein heimisches Zentrum des internationalen Waren-und Personenverkehrs, wegen der zwei Länder zusammenbindenden Verkehrsbrücke und der Eisenbahnbrücke und der Autobahn M1.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden mehrstöckige Wohnhäuser, Wohnsiedlungen, Hotels, Campingplätze und eine Reihe von Geschäften in dem sich ausgewogen entwickelnden Komárom gebaut. Der Fremdenverkehr wurde durch die Heilquelle fundiert, die 1965 in einer Tiefe von 1263 Metern gefunden wurde mit 58 °C. Diese Tatsache zieht tausende von Menschen, die sich heilen lassen wollen, hierher an. Das Heil-und Strandbad mit dem Thermalwasser und das Schwimmbad mit mehreren Wasserbecken empfangen die in- und die ausländischen Gäste durchs das ganze Jahr. Die Umgebung des Bades wurde in kaum einigen Jahren zu einem Fremdenverkehrs-und Dienstleistungszentrum. Die Stimmung der Stadt machen öffentliche Werke anziehend, die in unserem Jahrhundert gebaut wurden. So können wir uns, wenn wir spazieren, unter anderem mit den Bruststatuen von Szandai Sándor und Jókai Mór, mit den Werken "Tuch schwingendes Mädchen" von Pándi Kiss János, "Lernender Junge und lernendes Mädchen" von Vilt Tibor, "Leinfinkvogel"von Labocz Ferenc und "Fáy András"von Csúcs Ferenc treffen. Beachtungswert sind auch die Werke über den ersten Weltkrieg von Zsákodi Csiszér János, die Radeczky-Husaren von Szentgyörgyi István, das Seemann-Denkmal von Csúcs Ferenc und die römischen Sarkophage auf dem Hauptplatz und auf den Straßen der Stadt.



"Die Stadt der Festungen"

Die Geschichte und die endgültige Ausgestaltung des Komáromer Festungssystems bestimmten die türkischen, dann die napoleonischen Kriege. Für die heutige Form können wir dem österreichischen Kaiser und ungarischen König I. Franz danken, der 1809 verordnete, dass Komárom zur größten Festung des Reiches ausgebaut wird, die, wenn es nötig ist, eine Armee von 200.000 Personen fassen kann. Die Bauten begannen sofort und sie dauerten bis 1877. Als ihr Ergebnis entstand das Komáromer Festungssystem, dessen Teile in Nord-Komárom (heute die Slowakei) die Alte-und die Neue Burg, der Vág-Donau Brückenkopf, die Palatin-und die Váglinie, die Süd-Komáromer Teile ,der Donau-Brückenkopf (die Sternfestung), die Igmander und die Monostor (Sandberg)-Festung sind. Hier schreiben wir über die Monostor-Festung ausführlich.

Direkt nach dem Freiheitskampf 1848/49, 1850 begann der Ausbau der Monostor-Festung (auf Deutsch: Fort Sandberg), die die größte Festung des ganzen Systems ist und die Stadt von Westen her schützt. Der Bau dauerte bis 1871. Sie liegt am südlichen Ufer der Donau, in der Verlängerung der Palatin-Linie. Ihre Größen sind wie die gemeinsame Größe der Alten-und der Neuen Burgen. Ihr Gebiet ist 58 Hektar gross, zusammen mit dem dazugehörenden sogenannten "Árkász-Lager" sogar mehr als 67 Hektar.

Die Festung ist ein einziges zusammenhängendes Gebäude, in dem es 14 Gebäudeteile mit zirka 640 Räumen gibt. Ihr nutzbares Grundfläche ist mehr als 34.000 m2, das durch die Gebäude bedecktes Gebiet ist 39.000 m2. Das gesamte verbaute Volumen beträgt 270.000 m3. Nach den vorhandenen Daten arbeiteten hier 2‘000 Maurer und 10‘000 Hilfsarbeiter. Das zum Bau notwendige Steinmaterial wurde aus den Bergwerken von Süttõ, Tardos und Dunaalmás, die einige Kilometer von hier liegen, "mit der kaiserlichen und königlichen Pferdebahn" transportiert .

Die Festung wurde von österreichischen Kriegsingenieuren entworfen, nach den modernsten Architektur-und strategischen Prinzipien des Neuzeitalters. Ihre Gebäude und Schutzwerke sind durch hohe die Bodendeckung geschützt. Von außen ist sie -einen Punkt ausgenommen-nicht zu sehen. Der Besucher, der keine Ortkenntnisse hat, spaziert ruhig daneben, ohne sie zu bemerken. Wenn man sich dem Tor nähert, kann man die Festung entdecken, und wenn man in ihren Hof geht, kann man nur Gebäude wie Kasernen sehen. Die Schutzwerke sind auch von innen versteckt.

Die Hauptkraft des Schutzes war die Artillerie auf den Schanzen und auf dem Dach der Gebäude. Ein Schanzengraben umgibt die Festung fast ganz, er ist 9 Meter tief, 9,5 Meter (5 Klafter) breit und zirka 1‘800 Meter lang, er diente der Verhinderung des direkten Angriffes der Festung und dem Schutz der Artillerie. In den äußerlichen und inneren Seiten des Grabens sind Flure mit den Schiessscharten, sie sind vermauert und 1,9 Meter (1 Klafter) breit. Aus den äußerlichen Kasematten gesicherten Ganganfänge die Bohrung der Minen in den Vorraum der Burg. Die Linienführung des Grabens wird durch Seitenwerke unterbrochen, die die Längsbestreichung des Grabens und das Schießen des Kreuzfeuers ermöglichten.

Wenn man in das Innere der Festung geht, sieht man rechts, auf dem östlichen Flügel, die Ställe, nördlich das Mannschaftsgebäude auf dem Erdgeschoss (das wurde so gebaut, wenn es notwendig würde, kann man es in ein Krankenhaus mit 300 Betten umgestalten), hineinreichend in den Hof kann man das zweistöckige, unterkellerte Offiziersgebäude sehen, links liegt die ehemalige Kantine, die Bäckerei. Die äußerlichen Seiten der Räume schließen sich zu Schutzfluren an, ausgenommen das Offiziersgebäude, deren Linie wird in den Schanzengraben eingekeilt vom Westen und vom Süden durch je eine stöckige, gleich geordnete "Bastei" (caponniere) unterbrochen. Der Weg von dem äußerlichen Tor bis zum Haupteingang wird mit Seitenfeuer, durch den sogenannten "Flankierungsturm" gedeckt. In diesem befindet sich der schönste Raum der Festung, der Unterrichtsraum für Jungmannen mit Pfeilbogen.

Das gewaltigste Gebäude der Festung ist der "Kommandantenturm", er ist von der Seite der Donau aus zu sehen, er wirkt beschützend mit seinen 78 Kanonenschießscharten, die drohend und leer klaffen und auf drei Schichten stehen. Dieser Anblick und die in der Kanone zu ahnender faszinierender Feuerkraft inspirierte wahrscheinlich, den der die Festung "Gibraltar an der Donau" nannte. Sie war würdig für diesen Namen in ihrem Alter, denn sie konnte die Donau ganz unter Feuer halten und sie damit auch schließen. Die Wände und die Wölbungen der Festung wurden aus Ziegeln aus ungelöschtem Kalk gebaut, ihr Äußere wurde mit Kalkstein Zyklop-Hülle gedeckt. Die Öffnungschließer wurden mit Stein eingerahmt, die Treppen wurden aus Süttõer Rotstein geschnitzt. Die Festung ist ein architektonisches Produkt, die Maurer-und die Steinmetzarbeiten beweisen überlegenes Meisterwissen: die Ziegelwölbungen der Wendeltreppen und der Anblick der Dongawölbungen aus Ziegeln in den einzelnen Räumen sind ein einzigartiges Erlebnis. Die Ausgestaltung der Bodenwerke der Festung wäre eines eigenen Studiums würdig, sie sind teils schon in den Originalzustand wieder erstellt. Obwohl die Festung über mehr als vier Jahrzehnte lang von den sowjetischen Truppen benutzt wurde, sie lagerten ihre herkömmlichen Munitionen, sie ist in einem ziemlich gutem Zustand.

Der Umfang des vollen Festungssystems (Nord-und Süd-Komárom) nähert sich zu 15 Kilometer. Das System gehörte zu den letzten Kriegsordnung-Burgen. Gyulafehérvár wurde 1911 aus der Kriegsordnung gestrichen, so waren die letzten zwei funktionierenden Festungen Pécsvárad und Komárom. In der Friedenszeit gewährte den Schutz des Festungssystems das 6. Burgartillerist Regiment, mit ca. 400 Kanonen. Auf dem Hof und in den Gebäuden der Festung sind 13 gegrabene Brunnen zu finden, deren größerer Teil wurde schon wieder zugeschüttet. Nach dem Auszug der sowjetischen Truppen dauerte die pyrotechnische Überprüfung der Festung fast zwei Jahre. Der Ausbau der öffentlichen Werke begann, mit der Erneuerung der Räume, die zur Funktion unerlässlich sind. Der Konferenzsaal, die Wächterzimmer wurden ausgestaltet, dann das Kantinengebäude wurde erneuert. Im Herbst 1998 wurde die Ausstellung "Burgen, Festungen, Soldaten" eröffnet, die das Soldatenleben in Komárom zeigt. Diese Ausstellung ist aus dem Material des kriegsgeschichtlichen Museums, das eine der Hauptattraktionen der Festung ist.

Um sie nutzbar zu machen, gründeten das Ministerium des Nationalen Kulturerbes, das Landesverteidigungs-Ministerium, die Komitats-und die Komáromer Selbstverwaltung und die Direktion des staatlichen Schatzkammers eine gemeinnützige Gesellschaft. Die Gesellschaft popularisiert die Festung mit regelmäßigen kulturellen Programmen, sie betont die kriegsgeschichtliche-und strategische Art und Rolle der Festung. Die Treffen der Tradition bewahrenden militärischen Vereine, mit unregelmäßigen Geschichtenstunden, zitieren die großen geschichtlichen Ereignisse, bei denen die Stadt, Ort und - durch die Burg - wichtiger Darsteller war. Die Festung, die bis zum Ende des XIX. Jahrhunderts ausgebaut wurde, richtete sich für die volle Selbstversorgung ein und das Ziel des zurzeit bedeutendsten Programmes ist, die Erneuerung und das in Betrieb halten der Räume der Bäckerei und der Backöfen und die Sicherstellung der bestimmungsgemäßen Benutzung.

Zum Besuch der Festung kann man sich im Voraus anmelden, über die Veranstaltungen, Programme kann man unter den Telefonnummern 34/540-580 oder 34/540-581 um Auskunft bitten. Während des Freiheitskampfes 1848/49 beauftragte die ungarische Regierung Klapka György mit der Beherrschung und Haltung der Burg, weil sie die Bedeutung von Komárom sah. Klapka erfüllte seine Aufgabe am 29. September 1848 mit Erfolg. Komárom widerstand danach dem ständigem kaiserlichen Belagerungsring, aber sie blieb treu ihrem Ruf, dass sie uneinnehmbar ist und hielt sich bis zum letzten Moment. Ihre Schützer konnten bedeutende Ergebnisse zeigen, als Schlussakkord des ruhmvollen Frühlingsfeldzuges 1849 zerschlugen sie am 26. April den Belagerungsring um die Stadt, sie schlugen das österreichische Heer in die Flucht und zwangen Kaiser Franz Josef, zu verhandeln, der übrigens sonst mit niemand verhandelte. Daran erinnert uns die festliche Programmserie der Komáromer Tage jedes Jahr.



Szõny

Der alt-neue Partner Ószõny, Szõny spielt im Leben von Komárom eine besondere, selbstständige Rolle. Nach den Urkunden ist sie 1249 noch der Besitz des Esztergomer Erzbischofs. Nach kaum zwei Jahrhunderten ist sie aber schon Teil des Komáromer Burgbesitzes. In den Jahrzehnten der Herrschaft vom König Matthias ist sie eine blühende Siedlung, auf deren Gebiet noch einige Gebäude des römischen Brigetios zu sehen sind. Ihr Name in die heimische Geschichte wurde am 13. September 1627 schriftlich erwähnt, als auf der zu ihr gehörenden Heißen-Insel der erste, dann am 19. März 1642 der zweite Szõnyer Frieden geschlossen wurden. Die Siedlung spielte eine wichtige Rolle auch in der Erledigung der österreichisch-türkischen Abgesandtengänge. Nach der Austreibung der Türken geriet die Siedlung in den Besitz des Grafs Zichy Miklós und dessen Frau, der Gräfin Berényi Erzsébet. Am 28. Juni 1763 gab es ein Erdbeben, dann im selben Jahr auch ein Hochwasser in Ószõny. Zur Erinnerung des Erdbebens ließ Berényi Erzsébet, durch Bebo Károly, einen Bildhauer, 1764 eine Statue anfertigen. Das Denkmal, das 1764 geschaffen wurde, ist auch heute an seinem originalen Platz zu sehen, im Park, der auch zur Messe geeignet ist. Der Nachfolger der uralten römisch-katholischen Kirche, die drei Schiffe hat und im Erdbeben von 1763 zugrunde ging, wurde zwischen 1774 und 1777 im Spät-Barock Stil wieder aufgebaut. Ihr Fresko und ihre Tribüne, die mit der Tribüne der Budapester Franziskaner Kirche viele Ähnlichkeiten zeigt, sind wahrscheinlich die Arbeiten von Vogl Gergely, der Malkünstler war, und von Bebo Károly, der Architekt war. Die schriftlichen Vermächtnisse über seine reformierte Kirche, sind seit 1624 vorhanden. Ihr vorzüglicher Seelsorger war Alistáli György, der zwischen 1674 und 1676 zur Galeerenstrafe verurteilt wurde. Csuzi Cseh Jakab - auch ehemaliger Galeerensklave- war zwischen 1686 und 1692 Szõnyer Pfarrer. 1787 erstand neu die reformierte Kirche der Siedlung, mit der Unterstützung von der Gräfin Berényi Erzsébet und des Burgkomitats. Unter dem Freiheitskampf 1848/49 litt auch Ószõny sehr viel. Das Landwehrheer, das den Belagerungsring der österreichischen Truppen am 26. April 1849 durchbrach, beschoss Ószõny mit starkem Kanonenfeuer. Der erste Zielpunkt war die römisch-katholische Kirche, bzw. deren Turm. Das Geschützfeuer, das in der Kirche und in den Häusern in der Umgebung schwere Schäden verursachte, wurde - nach den zeitgenössischen Dokumenten - von Guyon Richard nur nach der Intervention von Hérics Nándor, des Lagerpfarrers, eingestellt . Die Domäne tauschte am Ende des 19. Jahrhunderts den Besitzer. Ein Teil der Feldmark wurde 1894 der Besitz von Baron Solymosi László, der sie seiner Tochter, der Frau des Grafen, Gyürky Viktor schenkte. Sie baute in den Jahren 1912-13 das Schloss, das heute dem Selye János Krankenhaus Heim bietet. Das Schmiedeisentor des schönen Gebäudes zeugt für die perfekte Handarbeit von Török András. Die seltenen Pflanzen im Garten des Schlosses sind: Stieleichenbäume, die Eichen mit Turm, der Ginkgo und der Richtbaum mit fleischroter Blühte. Vom Gast, der die Stadt verlässt, nimmt der schöne Winterfriedhof Abschied.



Koppánymonostor

Wenn man sich auf dem Weg 10 aus der Richtung Gyõr der Stadt Komárom nähert, wird der Besuchen vom Erholungszentrum, hübsche Wohnhäusern und von der Eisenbahn verbindende Brücke und die Monostor (Sandberger) Festung empfangen. Neben dem Weg, im Ácser Wald trifft der Besucher auf ein Denkmal, das 1870 erstellt wurde und das an die Schlachten des Freiheitskampfes 1848/49 in der Umgebung von Komárom und den hier gefallenen ungarischen Helden erinnert, Der wunderschöne Donauufer und mit den geschützten Pflanzenraritäten und der Winterfriedhof an Wald-Csarda sind noch zu erwähnen. Auf diesem Gebiet wurden Grenzwachtürme im römischen Alter errichtet, im Mittelalter gab es hier das Mönchskloster der Katapan-Sippschaft, wo die Mönche, die nach den Regeln des St. Benediktiner Ordens lebten. Die Bewohner des Mönchsklosters verließen die Gebäude wahrscheinlich um 1529, als sie vor den Türken flüchteten. Die Ruinen des Mönchsklosters, das kurze Zeit auch als authentischer Ort diente, waren 1757 noch erkennbar. An seinem Ort steht heute ein Pumpendepot. Seine Erinnerung wahren neben der Benennung des Siedlungsteiles der Koppánymonostorer Abt Titel und ein Steinlöwe, der aus dem Gebäude blieb. Den wahrt das Klapka György Museum. Ein vorzügliches Kunstdenkmal von Koppánymonostor ist die 1709 erstellte Nepomuki Szt. János Barock-Statue. Nach den türkischen Zeiten wurde es erst seit den 1740er Jahren wieder besiedelt. Damals pflanzten die reicheren Komáromer Wirte Traubengärten und sie bauten hier Preßhäuser. Die ersten Bewohner waren Winzer. Die Glanzzeit kam aber ein Jahrhundert später, im Reformzeitalter, dann von der zweiten Hälfte der 1900er Jahre. Die Traubengärten in Monostor im 19. Jahrhundert müssen wir wegen ihrer hervorragenden geistigen Anziehungskraft erwähnen, wie Beöthy Gáspár -Vater des Dichters Beöthy Zsigmond und des Schriftstellers Beöthy László - und das Asilum des Tafelrichters Szarka János. In diesem vorher erwähnten Ort waren oft die Beöthy Brüder, der Akademiker und der vorzügliche Bibliograph, der ältere Szinnyei József und der große Erzähler der Nation, Jókai Mór, in dem zuletzt erwähnten Ort waren oft Vörösmarty Mihály, Bajza József, Vachott Sándor, Vas Gereben und Petrichevich Horváth Lázár. Am Anfang des Jahrhunderts spielten der Garten und die Villa von Tuba János (1855-1924) eine ähnliche Rolle - er war der Hauptnotar und der Parlamentvertreter der Stadt Komárom, der Gründer der Komáromer Blätter und der Initiator des Aufbaus der Brücke. Das Gebäude dient heute als römisch-katholische Kapelle. Die alten und die neuen Gebäude in der malerischen Umgebung, die Wochenendhäuser zeigen uns einen der schönsten Ausblicke der Stadt Komárom.



Die berühmten Geborenen unserer Stadt

Alapy Gáspár (1880-1945) ist als Nachfahre einer uralten Familie im Komitat Komárom, in Nord-Komárom geboren. Nach seinen Studien arbeitete er von 1907 auf dem Rathaus in Nord-Komárom. 1921 kam er nach Süd-Komárom, wo er an der Führung der Stadt teilnahm. Von 1922 war er Stellvertreter, dann von 1928 ernannter Bürgermeister. Während seiner Stadt-Aufbau-Tätigkeit entstand eine blühende Kleinstadt. Dank seiner Beliebtheit und als Anerkennung seiner Verdienste war er ab 15. Juli 1939 der Bürgermeister des wieder vereinigten Komároms. Am 31. August 1944 ging er in Ruhestand. Am 17. Oktober 1944 wurde er von den "Nyilas's" verhaftet, er wurde in die Sternfestung, dann nach Dachau verschleppt, wo er als Gefangene Nummer 136708. am 5. Februar 1945 starb. Er hatte Mut, auch in den schwersten Zeiten zu behaupten: "Ich schwor, dass ich die Sache aller Bürger gleicherweise diene."

Alapy Gyula (1872-1936) Schriftsteller, Journalist, Archivar, er ist in Nord-Komárom geboren. 1900 wurde er zum Hauptarchivar des Burgkomitats Komárom ernannt, so hatte er die Möglichkeit, die mittelalterlichen Urkunden des Burgkomitats Komárom zu sammeln. 1910 bekam er das Diplom "Doktor der Philosophie". Er studierte Belletristik, Geschichte und Archäologie. Er war der Hauptsekretär des im Jahre 1911 gegründeten "Jókai Öffentliche Bildung und Museum Vereins". Er bearbeitete viele Blätter (Museum Nachrichten, Komáromer Zeitung, Komáromer Blätter usw.). Er war fast 40 Jahre lang bestimmend im geistigen Leben von Komárom.

Angyal Kálmán (1900-1965) ist in der Slowakei in Nagymegyer geboren. 1926 absolvierte er die Hochschule der Bildenden Künste. Im November 1927 begann er, in der Komáromer "Ungarische Königliche Staatsbürger Jungen-und Mädchenschule"(heute: Petõfi Sándor Grundschule) Kunst zu unterrichten und er arbeitete hier bis 1965. Innerhalb des Bezirksekretariates des Komáromer Fachrates entstand 1948 eine Künstler-Gruppe, deren Gründungsmitglied er war und Kunstführer, dann der Leiter des im Jahre 1950 entstandenen Komáromer Bildkünstlichen Zirkels. Unter seinen Schülern waren mehrere berühmte Künstler. Er nahm mit seinen Bildern an örtlichen, Komitats-und Landausstellungen teil. Er war mehr als 30 Jahre eine bestimmende Persönlichkeit des kulturellen Lebens von Komárom. In Süd-Komárom wurde eine Erinnerungsausstellung im Januar 2002 aus seinen Werken veranstaltet.

Anker Alfonz (1925-1979) war der Gründer des Komáromer Brieftauben Vereins und Genetiker. Sein Vater war der Kommandant der Komáromer Stuterei. Er gründete 1949 den Komáromer Taubensport Verein. Als professioneller Tierveredler machte er die Brieftaubenzucht und die Veredelung anderer Tiere mit wissenschaftlicher Gründlichkeit. Er bekam für seine wissenschaftliche Arbeiten 1976 Eötvös-Preis, 1997 postume Parlament Denkmünze.

Ács Lajos (1938-1959) ist der Märtyrer von Komárom 1956. Am 30. Oktober 1956 wurde er zum Nationalgardisten. Er nahm an der Organisation mit Szelepcsényi István teil. Am 8. September 1959 wurde er wegen der Gegenrevolution-Organisation exekutiert. Sein Denktafel ist an der Wand des heutigen Frieden Hotels (ehemals Ács Restaurant) zu finden.

Baranyai József (1876-1951) war Bibliothekar, Schriftsteller und Publizist. Er ist in Kamocsa geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Komárom und in Pápa, dann studierte er in Budapest Jura. Von 1906 bis 1945 war er der Bibliothekar in Komárom. Als Bibliothekar forschte er unermüdlich die Geschichte von Komárom. Zu seinem Namen heftet sich die Verarbeitung der Komáromer Schauspielkunst, der Druckerei und des Fürstganges vom Komitat Komárom usw. Er war der Redakteur vieler Blätter und Publikationen (Komáromer Zeitung, Komáromer Blätter, Komáromer Kalender usw.). 1945 verlor er seine Arbeit und er lebte in der Gemeinde Tany bei seinen Verwandten bis zu seinem Tod.

Berényi Erzsébet (1714-1796) stammt aus uralter Adelsfamilie. 1737 heiratete sie Graf Zichy Miklós, der der Besitzer der Szõnyer Domäne war. Von 1758, nach dem Tod ihres Mannes führte sie den Besitz allein weiter. Unter ihrem Besitz entwickelte sich Szõny in einem Takt wie bis dahin noch nie.

Boross Mihály (1815-1899) ist in Ószõny geboren. Er studierte in Pápa Jura, in Budapest Medizin. Er siedelte sich in Székesfehérvár an. In dem Freiheitskampf von 1848 ist er der zweite Vizegespan des Komitats Fejér, deshalb flüchtete er mit seiner Familie nach der Kapitulation in Világos in die Komáromer Burg und er bekam hier den Schutzbrief. Um seine Freiheitskampfserinnerungen geht es in seinen Schriften "Meine Erlebnisse 1848-1861"und die "Trauertage aus der Geschichte des ungarischen Freiheitskampfes". Von 1851 bis 1855 saß er im Gefängnis in Josefstadt. Bis 1860 lebte er in Budapest, dann wieder in Fehérvár, wo er zum Bezirksrichter ernannt wurde. Er verlegte viele Zeitschriften. Nach seinem Ruhestand starb er in Sárbogárd.

Czibor Zoltán (1929-1997) ist eine der berühmtesten Persönlichkeiten des ungarischen Fußballs, Mitglied der legendären Goldmannschaft, er begann mit seiner Karriere in Komárom. Nach der Wende kam er aus Barcelona nach Hause und er gründete als Ergebnis seiner ausgezeichneter Arbeit und seiner Sportbeziehungen den Komáromer Football Club, dessen Vorsitzender er war. Die Stadt Komárom nannte über ihn 1999 die Städtlischer Sportstätte, 2001 wurde das Czibor Zoltán Gedenkzimmer im Büro der Sportstätte als Ausstellung des Klapka György Museums eröffnet. In seinem Leben konnte er viele Auszeichnungen wegen seiner unvergänglichen Verdienste im ungarischen Fußball übernehmen.

Egressy Béni (1814-1851) war Schauspieler, Komponist, Liedtextschreiber und Volksliedsammler. 1842 heiratete er König Roza, die aus Komárom stammte. 1843 vertonte er den Appell, 1844 schrieb er das Textbuch von Hunyadi László. 1848 zog er als Landwehrmann in den Kampf für die ungarische Freiheit. Vom Juni 1849 diente er in der Komáromer Burg, als Direktor des Orchesters der Besatzunsglegion II., als Hauptleutnant. Daneben nahm er an der Redaktion der Komáromer Blätter teil, wo er auch seine eigenen Gedichte erschienen sind. Im August schrieb er den Klapka Marsch (den Text schrieb später Thaly Kálmán). Nach dem Freiheitskampf schrieb er den Bánk Ban von Katona József und Erkel Ferenc komponierte die Oper, auf seine Zurede hin. Er starb 1851 nach langer Krankheit anderthalb Jahre später. Sein Grab ist in auf dem Friedhof von Kerepes zu finden.

Harmos Károly (1879-1956) ist in der Gemeinde Somogy geboren. Zwischen 1902 und 1908 studierte er im Ausland Malerei. Zwischen 1910 und 1943 arbeitete er als Kunstlehrer in dem Komáromer Benediktiner Gymnasium. 1911 nahm er an der Arbeit des damals gegründeten Jókai Vereins teil und er war unter anderem Gründungsmitglied des JESZO (Jókai Verein Schönkünstlerische Sektion) im Jahre 1924. In dessen Rahmen veranstalten sie örtliche und Felvidéker Ausstellungen und organisierten Vorstellungen. 1920 initiierte er seine künstlerische Kunstschule, in der viele, später international berühmte Komáromer Malerkünstler ihre Karriere begannen. Seine Kunst war komplex und widersprüchlich: er schöpfte seine Themen neben der fantastischen Märchenwelt aus der Gegenwart. Außerdem beschäftigte er sich mit Grafik, Illustration, Werbung, er machte Fresken, Altarbilder, industrielle Formpläne und Karikaturen. In Nord-Komárom wurde eine Gedenkausstellung mit seinen Werken im Herbst 2000 eröffnet.

Jókai Mór (1825-1904) ist in Nord-Komárom geboren. Er ist der bedeutendste Vertreter der ungarischen romantischen Romanliteratur. Nach der Absolvierung des reformierten Gymnasiums in Pápa studierte er in Kecskemét Jura. Er bekam das Rechtsanwaltsdiplom, aber er wurde nach dem Erfolg seines ersten Romans zum Schriftsteller. Er hatte eine aktive Rolle in den Ereignissen der Revolution und des Freiheitskampfes. Die geschichtlichen Traditionen von Komárom wirkten inspirierend auf seine literarischen Arbeiten. Deshalb heften sich der Ort und die Handlung vieler seiner Romane zu seiner Geburtsstadt. Seine Tätigkeit in der bildenden Kunst in seiner Jugend ist auch bedeutend, das konnten wir in der periodischen Ausstellung des Klapka György Museums im Frühling 2000 mit dem Titel "Bildschreiber-Schönschreiber"erfahren.

Kállay Ödön (1879-1960) ist in Neu-Szõny geboren. Von 1901 arbeitete er 40 Jahre lang in dem Ószõnyer Gemeindehaus. Neben seiner Arbeit widmete er sein ganzes Leben der Sammlung und der Erkennung des geistlichen und sachlichen Erbes seines unglaublich reichen geschichtlichen Dorfes. Er schrieb die Geschichte von Szõny. Seine Brigetio-Sammlung ist die größte erhaltene einheitliche ungarische antike Sammlung. Sie ist zurzeit im Besitze des Tataer Kuny Domokos Museums.

Kecskés László, Heimatforscher ist in dem geschichtlichen Komárom geboren, seine Ahnen waren ihre Stadt schützende Krieger, Nasader, ihre Traditionen wahrende, durch Europa fahrende Wagenwirte. Seine Schulen absolvierte er in Komárom, 1931 machte er das Abitur in dem örtlichen Gymnasium. Nach dem Abitur arbeitete er im Rathaus in der Rechnungsführungs-Abteilung. Nach 7 Jahre langen Soldatentum, und anderthalb Jahr Kriegsgefangenschaft, nach Aussiedelung fand er in Süd-Komárom ein neues Heim. Seinen richtigen Beruf fand er im Treiben des kulturellen Lebens von Komárom. Er ist der Gründer des Komáromer Klapka György Museums (1965) und dessen Leiter bis zu seinem Tod. Er ist der Autor vieler ortsgeschichtlichen Studien und Bücher, nur die wichtigsten seien hier erwähnt: Die Geschichte von Komárom (1973), Komáromer Gewerbe (1978), Komárom, die Stadt der Festungen (1984, 1993), Komárom (1985). Die Führung des Museums und des Museumfreundes- Kreises, die Sammlung der sachlichen Erinnerungen, die ortsgeschichtlichen Beratungen dienten, dass er die schaffende, formende Kraft der Gemeinschaft zeigt und das öffentliche Bewusstsein der Bürger macht. Sein Spruch: "Lieb nicht nur, wisse auch, warum du deine Heimat magst!"

Klapka György (1820-1892) diente als hervorragender Artellerieoffizier bei der Wiener ungarischen Garde, dann bei dem 12. Grenzwachregiment. 1848 meldete er sich für den Landwehrdienst. Von 28. Mai 1849 bis 2. Oktober war er der Befehlshaber der Komáromer Burg als General. Er übergab die Burg nur mit entsprechenden Bedingungen den Kaiserlichen. Nach dem Fall des Freiheitskampfes wurde er in die Emigration gezwungen. Nach dem Ausgleich kam er nach Hause und wurde Parlamentsvertreter. Seine Erinnerungsschriften sind wertvolle Quellen für die Geschichte des Freiheitskampfes und der Emigration.

Theodor Körner (1873-1957) ist in Neu-Szõny geboren, wo sein Vater Offizier war. Er begann seine Karriere auch als Soldat, erst nach dem ersten Weltkrieg begann er, zu politisieren. Von 1923 bis 1934 war er der Parlamentvertreter der sozialdemokratischen Partei. Er kämpfte mit seiner ganzen Kraft gegen den Anschluss von Österreich zu Deutschland. Von 1945 bis 1951 war er der Bürgermeister von Wien, von 1951 bis 1957 war er der Präsident der Österreichischen Republik.

Kultsár István (1760-1828), Schriftsteller, Redakteur ist in Nord-Komárom geboren und er begann auch dort mit dem Unterricht. Später wurde er nach Szombathely versetzt. Seine Tätigkeit als Verleger war bedeutend. Er unterstützte die ungarische Schauspielkunst großzügig. Er schenkte dem Komitat Komárom seine Bibliothek mit 4000 Bänden im Jahre1827.

Lehár Ferenc (1870-1948) ist in Nord-Komárom geboren. Seine Mutter war Mitglied einer alten Komáromer Adelsfamilie, die seinen Vater als Militärkapellmeister kennen lernte. Lehár war auch Militärkapellmeister. Seine Komponistenkarriere begann er mit Komponieren von Operetten. Den großen Teil seines Lebens verbrachte er in Wien, dann lebte er auch in Berlin und in Zürich. Als einer der vorzüglichsten Vertreter der Operette am Anfang des Jahrhunderts eroberte er die ganze Welt, er verzauberte alle Menschen, die die Operette mögen.

Lenhardt György (1901-1977) ist in Nord-Komárom geboren. In dem Benediktiner Gymnasium war er der Schüler von Harmos Károly. Er studierte an der Budapester Kunstgewerbe Hochschule, dann wurde er heimkehrend Gründermitglied von JESZO. Nach den Trianoner Friedensverhandlungen zog er mit seiner Familie nach Dunaalmás und er bekam Arbeit in der Almásfüzitõer Tonerdefabrik. Nachdem er in Rente gegangen war, wurde er Restaurator in dem Tataer Museum. Von den 1930er Jahren sammelte er die archäologischen Erinnerungen seines Wohnortes. Aus seinen Werken wurde in Süd-Komárom 1997 eine Denkausstellung geöffnet.

Nagy Márton (1901-1990) ist in Nord-Komárom geboren. Zwischen 1920 und 1923 war er Student der Budapester Kunstgewerbe Schule. Nach seiner Heimkehr war er eine Zeitlang Assistent im Kurs von Harmos Károly. Er war Gründermitglied von JESZO. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er zusammen mit seiner Frau nach Ungarn umgesiedelt. 1955 bekam er in Süd-Komárom als Kunstlehrer Arbeit und er erwarb während des Unterrichts das pädagogische Diplom. 1965 ging er in Ruhestand aus der ehemaligen Klapka György Schule. Er wird auch als Komáromer Maler des armen Schicksals erwähnt. Aus seinen Werken wurde im Herbst 2001 in Süd-Komárom eine Ausstellung zum dem Anlass des 100. Jubiläums seiner Geburt veranstaltet.

Patay László (1932-2002), Malerkünstler ist in Nord-Komárom geboren. Sie wohnten in Örsújfalu, von wo er mit der Familie nach dem 2. Weltkrieg nach Kismegyer umgesiedelt wurde. Nach der Absolvierung der Budapester Hochschule der Bildenden Künste unterrichtete er als Nachfolger von Barcsay Jenõ Kunstanatomie. Seine Tafelbilder sind auf fast allen Gegenden der Welt zu finden, in öffentlichen-und Privatsammlungen. Er malte viele kirchliche Wandbilder. Er nahm an vielen individuellen -und Gruppenausstellungen zu Hause und im Ausland teil. Seine Schaffenskraft, seine Begabung und seine Leidenschaft wurden mit Munkácsy-Preis, Tornyai-Plakette, mit der Würdiger Künstler Auszeichnung, mit Pro Ecclesia et Pontifice-Preis von Papst II. Johann belohnt. Er war Mitglied der europäischen Akademie der Wissenschaften, der Künste und der Literatur und der Akademie der Ungarischen Kunst. Aus seinen Werken wurde in Süd-Komárom 1998 eine Ausstellung veranstaltet.

Pálffy Miklós (1552-1600) war von 1584 bis zu seinem Tod, der Kommandant der Komáromer Burg. Er wollte nach seinem besten Wissen die Verstärkung der hervorragend strategisch wichtigen Burg unterstützen. Die strategische Bedeutung von Komárom steigerte, in dem er auf der Strecke über Komárom von Vág eine militärische Brücke bauen ließ. Er führte Korrekturen an der Komáromer Burg aus, ließ die Donauer und die Vág-Donauer Planken bauen und organisierte den Schutz von Csallóköz. Er schlug zahlreiche türkische Belagerungen mit Erfolg zurück, darunter auch die furchtbare Belagerung von Szinán Pascha 1594.

Rauscher György (1902-1930) ist in Dorog geboren. Als er ein Jahr alt war, zog er mit seiner Familie nach Komárom, wo sein Vater Arbeit als Allgemeinarzt bekam. Seine Graphik-und Malerei Studien begann er in dem Komáromer Benediktiner Gymnasium, als Schüler von Harmos Károly. Nach dem Abitur studierte er in Wien, dann studierte er an der Budapester Akademie für Bildende Künste. 1927 zog er nach Berlin, wo er die Grossen der gesellschaftlichen-und der Künstlerwelt malte. Dann lebte er in Nizza, dann in Paris. Der bedeutendste heimische Vertreter der künstlerischen Richtung, die neue Gegenständlichkeit hieß, starb in seiner Geburtsstadt. Die Werke, die im Besitz seines Bruders waren, gerieten nachlässlich in den Besitz des Komáromer Klapka György Museums. In Süd-Komárom wurden 1996, in Nord-Komárom 2000 Denkausstellungen veranstaltet.

Ráfael Gyõzõ ist 1900 in Nord-Komárom geboren. Er war der Schüler von Harmos Károly, dann studierte er an der Budapester Hochschule für Bildende Künste. 1929 ging er in den Nahen-Osten. Er lebte etwa 10 Jahre in Libanon, wo er als Restaurator und Maler arbeitete. Er machte die Erneuerung und die künstlerische Ausgestaltung von Palästen und Hotels. Er machte auch die Fresken des Bejruter Parlaments. 1940 kehrte er nach Hause zurück, er arbeitete in Siebenbürgen und am Plattensee. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er geächtet und er konnte erst 1965 wieder in die Künstlerwelt zurückkehren. Damals machte er meist schon nonfigurative Gemälde. 1981 starb er in Budapest. In Süd-Komárom hatte er 1996 Ausstellung.

Sárkány Ferenc (1867-1927) ist in Nord-Komárom als Nachfahre einer alten Komáromer Nobellfamilie geboren. Seine Schulen absolvierte er in Komárom und in Gyõr, dann studierte er in Budapest Jura. 1889 wurde er Vizenotar im Komitat, dann war er von 1891 bis 1912 der Polizeihauptmann der Bezirkstadt Komárom und in diesem Beruf erwarb sich weitere Reputationen. Er füllte zahlreiche gesellschaftliche Funktionen aus. 1912 wurde er Vertreter der Arbeiterpartei. Von 1915 war er der Führer des überregionalen Militärbetreuer Amtes als Ministerrat. Wegen seiner schweren Zuckerkrankheit ging er 1925 in Ruhestand. 1901 ließ er die Nepomuker Szt. János Statue nach Koppánymonostor versetzen.

Schmidthauer Antal (1816-1880), Apotheker ist in Nagyberecsk geboren. 1843 zog er nach Komárom, wo er im Jahre 1789 gegründete "Erlöser" (Salvator) Apotheke kaufte. 1863 kaufte er das Gebiet der Bitterwasser-Quellen, das in der Grenze von der Gemeinde Nagyigmánd entdeckt wurde und er gründete das Igmánder Bitterwasser Brunnenunternehmen.

Schmidthauer Lajos (1853-1943), Apotheker, ist in Nord-Komárom geboren. Er erwarb 1873 in Budapest das Apotheker-Diplom. Zuerst begann er neben seinem Vater zu arbeiten, dann übernahm er 1880 die Führung der Apotheke und des Bitterwasser-Depots. Er verkaufte das Igmánder Bitterwasser im Grossen und gründete in Süd-Komárom ein Flaschenabfüll - und Verteildepot, wo er bis 1962 arbeitete.

János “Hans“ Selye, 26. geboren im Januar 1907 in Wien, Österreich, verstorben am 16. Oktober 1982 in Montreal, Québec. Er war ein österreich-kanadischer Mediziner ungarischer Abstammung, aber in Komárom aufgewachsen. Sein ehemaliges Wohnhaus befindet sich in Nord-Komárom. Er hat sein Arztdiplom in Prag im Jahre 1929 erhalten. Er hat auch im Fach Chemie promoviert. Er hat auch zwischen 1929-32 dort unterrichtet. Er leitete das Versuchs Laboratorium der Universität von McGill in Kanada, wo er auch als Professor 1945-1976 wirkte. Er erlangte Weltberühmtheit auf dem Gebiete der Erforschung des Stress’s.

Älterer Szinnyei József (1830-1913), Bibliograph, Literaturhistoriker, Bibliothekar, ist in Nord-Komárom geboren. Im Freiheitskampf diente er als Landwehrmann in der Komáromer Burg. Seine Erinnerungen schrieb er in seinem Buch "Komárom 1848/49", das als geschichtliches Dokument gilt. Er organisierte das Zeitungsmagazin des Ungarischen Nationalen Museums und er verarbeitete in seinem Band mit Titel "Das Leben und die Arbeiten der ungarischen Schriftsteller" etwa 30.000 Schriftsteller, mit lexikalischem Anspruch. Wegen seines übergrossen Fleißes bekam er den Übernamen "Dampf-Ameise".

Takáts Sándor (1860-1932), Piarist-Lehrer, Geschichtsschriftsteller, ist in Nord-Komárom geboren. Seine Bücher beschäftigen sich vor allem mit dem Zeitalter der türkischen Kriege, aber er hat auch zahlreiche Schriften, die die allgemeine Geschichte von Komárom und dessen Umgebung verarbeiten. Als Anerkennung seiner Arbeiten wurde er als Mitglied der MTA (Ungarische Wissenschaftliche Akademie) und der Kisfaludy Gesellschaft gewählt. Er war gern in seiner Geburtsstadt, er suchte oft ihre Gärten auf der Erzsébet-Insel auf.

Dr. Toóth Zsigmond (1879-1928) ist in Nord-Komárom geboren. 1914 erwarb er die Staatsprüfung der Jurawissenschaft, dann kam das staatswissenschaftliches Doktorat in Budapest. 1914 begann er, im Bürgermeisteramt zu arbeiten. 1919 kam er in das ungarische Komárom, um die selbstständig gewordene Stadt zu leiten, am Anfang als Stellvertreter-Bürgermeister, dann von 1925 als Stadtrat. Er füllte auch zahlreiche literarische Funktionen aus. Sein Grab ist auf dem Friedhof von Süd-Komárom zu finden.

Tuba János (1885-1920) stammt aus einer urtümlichen Komáromer Familie. Er begann im Komáromer Rathaus als Vizenotar arbeiten. 1880 war er Gründer der Komáromer Blätter und er geriet damit mit einem Schlag in das öffentliche Leben. Er wurde Hauptnotar, dann von 1892 Direktor der Komárom -Provinzialen Sparkasse und er war bis 1905 der Parlamentvertreter von Komárom. Er war Initiator des Baus der ständigen Donauer Eisenbrücke und der Aufstellung der Klapka-Statue.

Zsolt Béla (1895-1949) wurde in Neu-Szõny geboren. Er ging ins Komáromer Benediktiner Gymnasium, dann studierte er an der Budapester Universität. Für die ungarische Publizistik wurde er von Bródy Sándor entdeckt. Er arbeitete als Schriftsteller für mehrere bürgerliche radikale Blätter (Welt, Ungarische Zeitung, Kuli). Seine Theaterstücke, Romane und Artikelsammlungen beweisen seine besondere Arbeit. Der einzige zu Hause gebliebene Vertreter des bürgerlichen Radikalismus. 1942 wurde er in die Ukraine, dann 1944 nach Deutschland zum Arbeitsdienst deportiert. 1945 kehrte er nach Hause zurück. In seiner Autobiografie mit dem Titel "Blitzschlag" schrieb er über seine Geburtsstadt ein bisschen im Karikaturstil.

Sehr geehrte Komáromer, Liebe Besucher!

Ich begrüße Sie auf der erneuerten Homepage der Stadt Komárom.
Als Bürgermeister ist für mich eine der wichtigsten Sachen, dass wir Sie, geehrte Komáromer, immer über die Ereignisse der Stadt informieren. Das Ziel unserer Selbstverwaltung ist auch, dass immer mehrere Leute Komárom, die hier Lebenden kennen lernen. Deshalb bitte ich Sie, schreiben Sie uns Ihre Meinungen, Ideen, Vorschläge, dass wir unser gemeinsames Heim, Komárom, zusammen aufbauen können.

Hochachtungsvoll:

Dr. Molnár Attila
Bürgermeister

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